CAM – Computer-Aided Manufacturing
Wie CAM-Software aus dem 3D-Modell Werkzeugwege für CNC-Maschinen erzeugt: Rohteil und Aufspannung definieren, programmieren, simulieren und NC-Code generieren.
Computer-Aided Manufacturing
Eine CAM-Software ist eine spezielle Art von Software, die verwendet wird, um CNC-Maschinen zu programmieren. Das beschränkt sich nicht auf Werkzeugmaschinen: Es gibt auch CAM-Systeme für das Drahterodieren, das Schleifen oder die Holzbearbeitung.
In der CAM-Software kommt das 3D-Modell zum Einsatz, das zuvor in der CAD-Software konstruiert wurde. Nach dem Import des 3D-Modells bildet der Anwender die Abmessungen des Rohteils sowie die Aufspannsituation ab. Das Rohteil lässt sich als Ist-Zustand verstehen, das 3D-Modell als Fertigteil oder Soll-Zustand. Wird das 3D-Modell nicht auf Mitte-Toleranz geliefert, muss es nach dem Import mithilfe der 2D-Zeichnung auf Mitte-Toleranz gebracht werden. Wird das 3D-Modell mit PMI-Daten ausgeliefert, vereinfacht sich dieser Schritt, da die entsprechenden Toleranzen als Information direkt an den Geometrien hinterlegt sind.
Eine möglichst realitätsgetreue Aufspannsituation ist erstrebenswert, da so Kollisionen mit der Bauteilumgebung frühzeitig erkannt werden. Nach dem digitalen Einrichten des Bauteils erstellt der Anwender durch die Auswahl von Werkzeugen und Bearbeitungsfunktionen die Werkzeugwege, die zur Fertigung des Bauteils notwendig sind.
So sieht ein typischer Ablauf in der CAM-Software aus:
NC-Code-Simulation
Warum die CAM-Simulation allein nicht genügt: Der Postprozessor kann den NC-Code unbemerkt verändern – erst die NC-Code-Simulation prüft das Endprodukt.
ModuleWorks
ModuleWorks liefert die Werkzeugweg-Algorithmen für die meisten CAM-Systeme. Warum der Vergleich solcher Systeme wenig bringt und wovon Anwender profitieren.
CAM-Hersteller
Übersicht gängiger CAM-Systeme und ihrer Hersteller – von Fusion 360 über hyperMILL bis Mastercam, mit direkten Links zu den Websites der Anbieter.